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Christ aus Bethlehem gewinnt arabische Talentshow

Yaqoub Shaheen, syrisch-orthodoxer Christ aus Bethlehem, hat...  mehr ›

Ibrahim Azar: Künftiger Evangelischer Bischof von Jerusalem

Die Lage für Christen im Nahen Osten wird nach Worten...  mehr ›

Der "IS" auf dem Sinai hat den koptischen Christen den Krieg erklärt

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Zweistaatenlösung in Frage gestellt

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William Schomali zum neuen Patriarchalvikar für Jordanien ernannt

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Brotvermehrungskirche am See Genezareth wieder eingeweiht

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki, Vorsitzender...  mehr ›

Israel schränkt Muezzin-Gebetsruf ein

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Bethlehems Bürgermeisterin: "Vergesst die Christen hier nicht!"

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​Israelische Archäologen finden weitere Höhle in Qumran

Archäologen der Hebräischen Universität in...  mehr ›

Vatikan: „Leute in besetzten Gebieten sind entmutigt“

Die Menschen in den besetzten Gebieten in Palästina...  mehr ›

NEU: Palästina-Faltkarte

Unser Maaruf-Verlag hat eine neue Faltpostkarte...  mehr ›

Judentum und Christentum - weitere Schritte der Annäherung

Eine Gruppe führender orthodoxer Rabbiner hat am 3....  mehr ›

Abschlusserklärung nach der Bischofsreise ins Heilige Land "Fünfzig Jahre Besatzung fordern zum Handeln auf"

  Zum Abschluss des 17. Internationalen...  mehr ›

Antikes Weingut und ein Badehaus gefunden

In Jerusalem sind, allerdings bereits im Frühjahr, ein...  mehr ›

Ein „Lieferschein“ für Wein aus dem 7. Jahrhundert v. Chr.

Ein „Lieferschein“ auf Papyrus aus der Zeit des...  mehr ›

6000 Jahre alte befestigte Siedlungen

Den Wissenschaftlern des Deutschen Archäologischen...  mehr ›

„Jordanische Blei-Bibeln“ doch keine moderne Fälschung

Wahr oder falsch? Wer kennt die Antwort. Die sogenannten...  mehr ›

UN-Sicherheitsrat verurteilt Siedlungspolitik Israels

Die USA haben Israel erstmals seit 37 Jahren nicht mit ihrer...  mehr ›

Terrorschock in Jordanien

Terroranschlag auf Touristen in der Kreuzfahrerfestung...  mehr ›


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Newsarchiv

15.03.2017

Madabas „Amerikanische Universität“

Sie bleibt vorerst das Sorgenkind der Kirche im Heiligen Land. Die Kosten des ehrgeizigen Projekts belasten die Finanzen des Patriarchats erheblich. Es handelt sich um ein 75-Millionen-Dollar-Projekt. Von den geplanten 8.000 Studenten gibt es bisher nur 10%. Viele einheimische Christen teilten die Begeisterung für die neue Universität nicht. Zu groß, zu teuer und von fragwürdigem Nutzen für die Christen der Region, hieß es hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand. Die unerwarteten Schulden waren seither wiederholt Thema der wichtigen Spender. Dennoch wird am Großprojekt festgehalten, auch weil es Entwicklungen zum Besseren hin gibt.

15.03.2017

Das Heilige Grab wird wiedereröffnet

Am 22. März wird das Grab Christi in der Jersualemer Grabeskirche feierlich für Pilgerbesuche wiedereröffnet. Das Grab befindet sich im Inneren der Grabeskirche in Jerusalem, in einer Kapelle, die als Ädikula bekannt ist. Der Ort, an den der Leib Christi nach der Kreuzigung gelegt worden war, befand sich infolge einer Reihe von Erdbeben im Jahr 1927 und aufgrund jahrzehntelanger fehlender Instandhaltungsarbeiten in einem schlechten Zustand. Im Mai 2016 begannen die Restaurierungsarbeiten. Zehn Monate später sind nun die Arbeiten fertiggestellt und die Gläubigen werden erneut vor dem und im Heiligen Grab beten können. Es fehlt noch, das neue Lüftungssystem zu installieren, das Dach zu erneuern und den gesamten Innenraum zu reinigen.

15.03.2017

Schulprojekt in Haifa

In der Regel leben jüdische und arabische Staatsbürger in Israel sehr getrennt voneinander. Gut 20 Prozent die israelischen Staatsbürger sind Araber. Die meisten von ihnen leben streng getrennt von der jüdischen Mehrheitsgesellschaft. Es gibt separate Schulen, separate Wohnviertel, separate Sportvereine. Und so bestimmen Vorurteile das Verhältnis zueinander. Um Kinder zusammenzuführen haben zwei Schulen in Haifa, die Izraelia-Schule und die Abed-El-Rachman-Schule, ein gemeinsames Programm mit gemeinsamen Computerspielen aufgelegt. In sechs Unterrichtsstunden lösen die Schulkinder in gemischten Teams Aufgaben in dem Computerspiel. In der ersten Stunde geht es zum Beispiel darum, den Weg aus einem virtuellen Gefängnis zu finden. Zweimal während des Projekts treffen sich die Kids dann auch in der echten Welt. Mit über 1000 Kindern in Israel hat Games for Peace solche Schulprojekte schon veranstaltet. Und tatsächlich gibt es immer wieder kleine Erfolgsgeschichten, wenn arabische und jüdische Schulklassen über das Projekt hinaus in Kontakt bleiben.

07.03.2017

Ein-Staat-Lösung

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat einmal mehr dafür geworben, das Westjordanland dem israelischen Staatsgebiet anzufügen. Bei diesem Schritt müssten die Araber in diesem Gebiet die israelische Staatsbürgerschaft sowie gleiche Bürgerrechte erhalten. Das betonte er auf der diesjährigen „BeScheva-Jerusalem-Konferenz“. Die „BeScheva-Jerusalem-Konferenz“ findet seit 2004 jährlich statt. Hauptsponsor ist das Wochenmagazin „BeScheva“ des 1988 gegründeten Siedlersenders „Arutz Scheva“. In seiner Rede kritisierte Rivlin jedoch das sogenannte Regelungsgesetz, mit dem Außenposten nachträglich legalisiert werden sollen. Rivlin sieht es problematisch, dass die Knesset ein Gesetz für ein Gebiet jenseits israelischer Souveränität verabschiedet hat. Bevor die Knesset Gesetze für das Westjordanland erlasse, müsse Israel klarstellen, ob es das Gebiet annektiere.
Dagegen erklärte Saeb Erekat, Chefunterhändler der Palästinenser und Generalsekretär der PLO: "Wir sind nicht bereit für weitere Kompromisse, aber zu ernsthaften Verhandlungen, um internationales Recht und die UN-Resolutionen umzusetzen, damit wir die Zwei-Staaten-Lösung mit den Grenzen von 1967 erreichen können."

07.03.2017

Reform des Lateinisches Patriarchates

Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem will sich in Verwaltung und Pastoral neu ausrichten. Über die Reform informiert ein Hirtenbrief des neuen Apostolischen Verwalters des Patriarchates. Pierbattista Pizzaballa räumt darin „Fehler“ und „Fehleinschätzungen“ ein, die die Organisation und den Einsatz von Finanzen im Patriarchat betreffen. Explizit nennt er die Amerikanische Universität von Madaba in Jordanien, für die das vatikanische Staatssekretariat bereits Ende 2014 eine Kommission eingesetzt hatte, die die Finanzen, Organisation und Lehre der Einrichtung prüfen sollte. Zur Reform gehört laut Pizzaballa auch eine bessere Koordination der pastoralen Dienste.
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem betreut die rund 60.000 bis 70.000 römisch-katholischen Christen im Heiligen Land. Seine Jurisdiktion erstreckt sich über das Staatsgebiet von Israel, Jordanien, Zypern und die Palästinensischen Gebiete. Im Heiligen Land ist die katholische Kirche des lateinischen Ritus mit mehr als 30 Pfarrgemeinden vertreten, in denen Arabisch die Liturgiesprache ist. Dazu kommt etwa ein Dutzend „pastorale Missionen" für anderssprachige Gläubige. Dazu zählen auch mehrere hebräischsprachige Gemeinden; ihnen gehören einige Katholiken jüdischer Herkunft sowie christliche Eheleuten von Juden an.

07.03.201

Pilgerreise Rom - Heiliges Land

Zum ersten Mal in der 500-jährigen Geschichte der Päpstlichen Schweizergarde ist eine Gruppe von Gardisten in das Heilige Land gepilgert. Künftig solle es im Rahmen der religiösen Weiterbildung jedem Gardisten ermöglicht werden, das Heilige Land zu besuchen. Im laufenden Jahr werden demnach drei weitere Gruppen Israel und Palästina besuchen.