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Angriff auf Cremisan`s Schwesternkloster Beit Gemal

Die Kirche von St. Stephan, die sich im Kloster der...  mehr ›

Hamas bereit zur Versöhnung mit Fatah

Zehn Jahre nach ihrer gewaltsamen Übernahme des...  mehr ›

Kirchenführer Jerusalems protestieren

Die Kirchenführer in Jerusalem haben jüngste...  mehr ›

Marrakesh Declaration

Auf Initiative des marokkanischen Königs, Muhammad VI.,...  mehr ›

NEU: Palästina-Faltkarte

Unser Maaruf-Verlag hat eine neue Faltpostkarte...  mehr ›

Spannende Bestandsaufnahme zur Radikalisierung der israelischen Politik und Gesellschaft

  Es sei ein Weckruf für die israelische...  mehr ›

Cremisan-Weine in USA ausgezeichnet

Wine Spectator ist in den USA ein landesweites...  mehr ›

Christen und Muslime in Ägypten 2016

Aus Ägypten werden in den vergangenen Tagen und Wochen...  mehr ›

Höchste Kinderarmut in Israel

Eine UNICEF-Studie hat die Chancengleichheit für...  mehr ›

Unser Weinbuch

3. noch einmal erweiterte und überarbeitete...  mehr ›

EKD betont Differenzen gegenüber dem Islam

In ihrem neuen Grundsatztext "Christlicher Glaube und...  mehr ›

Unsere Orientalische Reben

Betooni, Dabuki, Jandali, Zaini, Shami, Bairuti, Salti...  mehr ›


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Madabas „Amerikanische Universität“

Sie bleibt vorerst das Sorgenkind der Kirche im Heiligen Land. Die Kosten des ehrgeizigen Projekts belasten die Finanzen des Patriarchats erheblich. Es handelt sich um ein 75-Millionen-Dollar-Projekt. Von den geplanten 8.000 Studenten gibt es bisher nur 10%. Viele einheimische Christen teilten die Begeisterung für die neue Universität nicht. Zu groß, zu teuer und von fragwürdigem Nutzen für die Christen der Region, hieß es hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand. Die unerwarteten Schulden waren seither wiederholt Thema der wichtigen Spender. Dennoch wird am Großprojekt festgehalten, auch weil es Entwicklungen zum Besseren hin gibt.

 

Ein-Staat-Lösung

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat einmal mehr dafür geworben, das Westjordanland dem israelischen Staatsgebiet anzufügen. Bei diesem Schritt müssten die Araber in diesem Gebiet die israelische Staatsbürgerschaft sowie gleiche Bürgerrechte erhalten. Das betonte er auf der diesjährigen „BeScheva-Jerusalem-Konferenz“. Die „BeScheva-Jerusalem-Konferenz“ findet seit 2004 jährlich statt. Hauptsponsor ist das Wochenmagazin „BeScheva“ des 1988 gegründeten Siedlersenders „Arutz Scheva“. In seiner Rede kritisierte Rivlin jedoch das sogenannte Regelungsgesetz, mit dem Außenposten nachträglich legalisiert werden sollen. Rivlin sieht es problematisch, dass die Knesset ein Gesetz für ein Gebiet jenseits israelischer Souveränität verabschiedet hat. Bevor die Knesset Gesetze für das Westjordanland erlasse, müsse Israel klarstellen, ob es das Gebiet annektiere.
Dagegen erklärte Saeb Erekat, Chefunterhändler der Palästinenser und Generalsekretär der PLO: "Wir sind nicht bereit für weitere Kompromisse, aber zu ernsthaften Verhandlungen, um internationales Recht und die UN-Resolutionen umzusetzen, damit wir die Zwei-Staaten-Lösung mit den Grenzen von 1967 erreichen können."