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Höchste Kinderarmut in Israel

Eine UNICEF-Studie hat die Chancengleichheit für Kinder in Industrieländern untersucht. Nach den vier Schlüsselfaktoren Einkommen, Bildung, Gesundheit und Zufriedenheit hat diese Studie die Chancengleichheit für Kinder in 41 Ländern ausgewertet. Die vor wenigen Tagen in New York veröffentlichte Studie verglich die Werte der ärmsten Kinder mit denen von besser situierten Kindern. Die Untersuchung will aufzeigen, wie stark Länder es zulassen, dass ärmere Schichten in der Gesellschaft abgehängt werden. Die Kinderarmutsrate in Israel liegt laut des Berichts bei 27,5 Prozent. Das ist der höchste Wert aller untersuchten Länder. Deutschland hat zum Vergleich eine Armutsrate von 7,2 Prozent. Selbst ein industriell weniger entwickeltes Land wie Chile hat mit 26,3 Prozent noch eine etwas niedrigere Kinderarmutsrate als Israel. Beim Vergleich der Haushaltseinkommen, die den Familien in der unteren und mittleren Gesellschaftsschicht zur Verfügung stehen, landete Israel zudem auf Platz 37 von den 41 Ländern. Im Bezug auf die Bildung landet Israel auch auf einem der letzten Plätze. Nur die Länder Mexiko und Türkei wiesen noch schlechtere Werte auf. Was die ungleiche Gesundheit der Kinder betrifft, landete Israel auf dem letzten Platz. 

Jeder fünfte Israeli lebt in Armut.
In Israel leben 1,7 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Damit sind 22 Prozent der Bevölkerung von Armut betroffen, darunter 444.900 Familien und 776.500 Kinder. Das zeigt der ebenfalls vor wenigen Tagen veröffentlichte Armutsbericht der israelischen Versicherungsbehörde zum Jahr 2014. Israel gehört damit zu den ärmsten Ländern der entwickelten Welt. Die Armutsrate ist unter den Ultra-Orthodoxen besonders hoch. 54,3 Prozent dieser Religionsgruppe gelten als arm. Araber sind ebenfalls in hohem Maß betroffen: 52,6 Prozent von ihnen leben in Armut. Als arm gilt, wer als Einzelner im Monat weniger als umgerechnet 727 Euro einnimmt; bei Paaren liegt die Grenze bei 1.163 Euro; bei einer fünfköpfigen Familie bei 2.180 Euro. Auch die Unterschiede in den Einkommen wurden größer. Das Gehalt der unteren 20 Prozent erhöhte sich um 0,4 Prozent. Das Gehalt der oberen 20 Prozent erhöhte sich jedoch um 5,3 Prozent. Für die Mittelklasse erhöhte sich das Einkommen um bis zu 2,7 Prozent.

In Israel leben rund 2.300 Obdachlose. Jedoch ist nur etwas mehr als die Hälfte der Betroffenen als solche anerkannt und erhält Unterstützung. Die Hälfte (48 Prozent) von ihnen wurde demnach in der ehemaligen Sowjetunion geboren, schreibt die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Ein Drittel (32 Prozent) der auf der Straße lebenden Menschen sind in Israel geborene Juden. Nur 6 Prozent der Obdachlosen sind arabische Israelis, 3 Prozent stammen aus Äthiopien. Ein Drittel der Betroffenen lebt in Tel Aviv , knapp jeder Zehnte (9 Prozent) in Haifa und 8 Prozent in Jerusalem. Für die Studie wurden 268 obdachlose Menschen zu den Gründen ihrer Situation interviewt. Jeder Vierte (24 Prozent) gab Drogen- oder Alkoholsucht an. 17 Prozent gaben wirtschaftliche Probleme oder das Fehlen von Geld als Grund ihrer Obdachlosigkeit an. Jeder Zehnte sagte, seine Situation resultiere aus mentaler oder physischer Krankheit.

(Quelle: Israelnetz)