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Terrorschock in Jordanien

Terroranschlag auf Touristen in der Kreuzfahrerfestung Kerak am Sonntag, 18.12.2016: Eine Gruppe von Bewaffneten hatte das Feuer eröffnet. Am Ende des fünfstündigen Gefechtes 120 Kilometer südlich der Hauptstadt Amman waren zehn Menschen tot. Darunter war auch eine kanadische Touristin. Außerdem kamen zwei jordanische Zivilisten, vier Polizisten und drei Gendarmen ums Leben. Weitere 34 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Die Sicherheitskräfte haben vier Terroristen getötet sowie Sprengstoff und Waffen sichergestellt. Die Handschrift des Anschlags, der über verschiedene Stationen ging, weist auf islamistische Terroristen hin. Das Königreich Jordanien wurde in den vergangenen Monaten schon von mehreren Attentaten erschüttert. Im Juni hatte die Terrorgruppe "Islamischer Staat" einen Selbstmordanschlag an der Grenze zu Syrien verübt, bei dem sieben Grenzwächter ums Leben kamen.

Mit dem Anschlag auf Kerak wird allerdings eine neue Dimension erreicht. Zum ersten Mal haben Terroristen ganz gezielt Zivilisten und Touristen ins Visier genommen statt wie bisher nur Angehörige der Sicherheitsdienste und des Staatsapparats. Der Tourismus ist neben den Überweisungen der jordanischen Gastarbeiter der wichtigste Wirtschaftszweig. 14 Prozent hat diese Branche in guten Zeiten zum Bruttoinlandprodukts beigesteuert.