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Der "IS" auf dem Sinai hat den koptischen Christen den Krieg erklärt

 

Sieben koptische Christen wurden in den vergangenen Tagen auf dem Nordsinai durch Extremisten des "Islamischen Staates" ermordet. Seitdem herrscht Panik unter der Minderheit, die sich von Polizei und Militär im Stich gelassen fühlt. Seit Tagen läuft nun der Exodus der Christen vom Sinai in Richtung Niltal, darunter auch rund 200 Studenten. Allein in der anglikanischen Pfarrei der Sues-Stadt Ismailia suchten bisher 250 Kopten Schutz. Hunderte weitere kamen bei Verwandten in Kairo unter.
Mit neun Millionen Gläubigen sind die ägyptischen Kopten die größte christliche Minderheit im gesamten Nahen Osten. Regelmäßig kommt es zu Übergriffen wie Kidnapping gegen Lösegeld, Überfällen oder Brandanschlägen – vor allem in Mittelägypten. Vor zwei Monaten erst hatte sich in Kairo ein Fanatiker in der St.-Peter-und-Paul-Kirche unmittelbar neben der Papst-Kathedrale während eines Gottesdienstes in die Luft gesprengt und 29 Menschen getötet.
Ägypten führt seit vier Jahren einen immer brutaleren Krieg gegen den IS auf der Halbinsel im Osten des Landes, in dem schon Hunderte Soldaten und Polizisten getötet wurden.

Am 1. März haben sich nach Angaben der Agentur «Arab News» führende islamische und christliche Kleriker zu einer Konferenz in Kairo getroffen, um für die friedliche Koexistenz zwischen religiösen Gruppierungen einzutreten. Diese Konferenz mit Namen «Freiheit und Bürgerrechte» wurde von der führenden Universität des sunnitischen Islam, Al-Azhar, veranstaltet.