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Patriarch Gregorius ist zurückgetreten

Der 84 Jahre alte Patriarch der griechisch-katholischen Kirche (Melkiten), Gregorius III., mit bürgerlichem Namen Lutfi Laham, hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten, den dieser nun annahm. Laham, der lange in Jerusalem als Patriarchalvikar wirkte, wurde 2000 zum Patriarchen dieser mit Rom unierten Kirche gewählt. Patriarch Gregorius, der von vielen deutschen Pilgern durch Beggenungen im Jerusalemer Patriarchat persönlich gekannt wird und der selbst auch ausgezeichnet Deutsch spricht, hat sich immer wieder in Deutschland aufgehalten und in vielen Vorträgen, Reden und Predigten auf die Lage der Christen in der arabischen Welt aufmerksam gemacht. Dabei hat er durchaus auch deutliche Worte gewählt. Im Kontext des syrischen Krieges hat er sich nicht gescheut klar Position zu beziehen. Doch seit längerem scheint er innerhalb seiner eigenen Kirche Widerstand erlebt zu haben. Im Juni 2016 musste deshalb eine Synode der melkitischen Bischöfe abgebrochen und vertagt werden, weil die Hälfte der Mitglieder der Zusammenkunft fernblieb. Im Hintergrund standen "mögliche unabsichtliche Managementfehler" was die Leitung der Kirche betraf und auch im Umgang mit den Kirchenfinanzen.
Bis zur Wahl eines neuen Patriarchen soll der melkitische Erzbischof von Aleppo die Kirche leiten.