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Hamas bereit zur Versöhnung mit Fatah

Zehn Jahre nach ihrer gewaltsamen Übernahme des Gazastreifens hat die Hamas ihre Bereitschaft zum Einlenken bekundet. In einer Mitteilung teilte die radikalislamische Palästinenserorganisation mit, sie sei bereit, die Kontrolle der Küstenenklave an die Regierung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas zu übergeben und ihr Verwaltungskomitee aufzulösen. Vermittlungsgespräche sollen unter ägyptischer Vermittlung geschehen. Ob Hamas allerdings auch bereit sein wird ihre Sicherheitskräfte unter Abbas`Kontrolle zu stellen ist unklar. Hamas hat wohl nun, nach Kürzungen der Gehälter für die öffentlich Bediensteten durch Abbas und Einschränkung der Stromversorgung durch Israel, zu diesem Schritt entschlossen. Israel hat die Stromversorgung auf täglich 3 Stunden reduziert. In den Krankenhäusern Gazas fehlt es am Nötigsten. Die Trinkwasserversorgung scheint weitgehend zusammengebrochen. Die Arbeitslosigkeit liegt inzwischen bei 42%. Diese unerträglichen Umstände haben nun offenbar Hamas gezwungen auf Abbas zuzugehen. Nun soll es wieder gemeinsame Wahlen geben. Das war im Jahr 2006 zuletzt; sowohl Fatah, wie auch Hamas, haben seit dieser Zeit ohne demokratische Legitimation regiert. Fatah und Hamas lieferten sich jahrelang einen blutigen Bruderkrieg. Bisher scheiterten alle Versöhnungsversuche.
Kenner der politischen und gesellschaftlichen Lage vermuten zudem, dass die Hamas inzwischen pleite ist und selbst die Kosten für ihre Kassam-Untergrundkämpfer nicht mehr aufbringen kann. Da auch Ägypten die Blockade Gazas unterstützt, kommen kaum mehr Waffen in das Gebiet. Zudem zwingt der saudische Kronprinz Mohammed, der neue starke Mann Saudi-Arabiens, das Emirat Katar, seine Finanzhilfe für Hamas einzustellen.
Doch Mahmud Abbas zögert noch. Zu unklar ist ihm, wie ernst die Hamas es meint. Und Umfragen zeigen, dass bei einer freien Wahl in Gaza und im Westjordanland die Hamas die Nase vorne hätte. Die Gefahr einer Entmachtung der Fatah wäre groß. Dann wären die Radikalen an der Macht und der Konflikt mit Israel würde sich möglicherweise weiter ausbreiten. Was Abbas wohl auch zögern lässt ist die Tatsache, dass Hamas weltweit als Terrororganisation angesehen wird. Eine Einigung aber mit Terroristen kann politisch Abbas schaden und sein Image als "Friedensstifter" beeinträchtigen.