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Angriff auf Cremisan`s Schwesternkloster Beit Gemal

Die Kirche von St. Stephan, die sich im Kloster der Salesianer Mönche in Beit Gemal befindet, wurde am Mittwoch, 20.09.2017, von unbekannten Tätern angegriffen, was eine große Zerstörung in der Kirche verursachte, sowie zerschlagenes Glas, Gemälde des Lebens Jesu und eine Statue der Jungfrau Maria. Beit Gemal ist das Schwesternkloster von Cremisan in Beit Jala.
Der Rat der Bischöfe der katholischen Kirchen im Heiligen Land verurteilte diesen Angiff scharf und verwies auf die zunehmende Häufigkeit solcher Anschläge. Zugleich forderte der Rat die Behörden Israels auf zu mehr Schutzmaßnahmen gegen dieses gefährliche Phänomen: "Wir fordern, dass der Staat mit all seinen Institutionen arbeitet, um die Aggressoren zu bestrafen und die Menschen zu erziehen, keine ähnlichen Handlungen mehr zu tun. Wir beten zu Gott für die Umkehr der Aggressoren und für alle Menschen, besonders in unserem Heiligen Land, zu lernen mit Respekt und Liebe zu leben. Trotz der verschiedenen Vielfalt unter ihnen."

Der Angriff ist nicht der erste in Beit Gemal: Schon im Januar 2016 wurden dort Gräber geschändet, zuvor 2013 gab es einen Brandanschlag und bereits 1981 einen Angriff auf den Friedhof des Klosters.

Ungefähr dreißig Kilometer von Gaza entfernt, auf halbem Weg zwischen Tel Aviv und Jerusalem, ganz in der Nähe der Stadt Bet Shemesh, erstreckt sich der Hügel Bet Gemal. Hier befindet sich das Kloster Notre Dame de l’Assomption (Unsere Liebe Frau von der Himmelfahrt). Auf Hebräisch bedeutet Bet Gemal "Haus des Gamaliel" und auf Arabisch "Haus der Schönheit". Schon im 5. Jahrhundert erlangte Bet Gemal hohes Ansehen: Hier wurden die Reliquien des ersten christlichen Märtyrers von Jerusalem, des Hl. Stephanus, entdeckt. Nach alter judenchristlicher Tradition soll er auf dem Gut des berühmten Rabbi Gamaliel begraben worden sein. Gamaliel war Lehrer des Paulus von Tarsus und Mitglied des Hohen Rates, genauso wie Nikodemus und sein Sohn Abidas. Vor diesem geschichtlichen Hintergrund erklärt sich auch die Bedeutsamkeit dieses Ortes für die Christen.

 

Bis 1967 wurde der Hügel von einer Landwirtschaftsschule der Salesianerpatres bewirtschaftet. Hier bildeten sie die arabischen Kinder der Region aus. Die Schule wurde im Zuge der Ungewissheiten des politischen Lebens geschlossen. Die Terrains werden zum Teil weiterhin mutig von den Söhnen des Don Bosco kultiviert: Getreidefelder, Weinberge, Ölbäume. Beduinen führen hier ihre Herden auf die Weide.